Es zieht mich schon wieder nach Japan. Dieses Mal nicht wegen Noh-Theater
oder Yukio Mishima, sondern wegen Kaffee.
In diesem Tee-Land fing eine Kaffeegeschichte damit an, dass die Deutsche
während des Zweiten Weltkriegs den hochwertigen Kaffee, den sie in
Indonesien genommen hatten, in Japan lagerten. Als sie verloren ließen sie
viele Säcke liegen. Mit diesem Kaffee eröffnete Sekiguti Itirou (auch
Sekiguchi Ichiro) 1948 sein Café de l’Ambre in Ginza, Tokyo. Die ersten
Erfolge sind den us-amerikanischen Soldaten und deren Gäste zu verdanken.
Heute ist das Kerngeschäft eine besondere Kaffee-Alchemie – alter bzw.
Vintage Kaffee.
Die Logik und die Erfahrungen eines Kaffeekenners im Westen bringen
skeptische Blicke und Gedanken mit sich, wenn man von Kaffee spricht, der
zwei oder drei Dekaden alt ist. Doch laut den Erfahrungen und Besuche von
Ken Belson oder hemmant jha, und dutzende weiter Gäste, geht es hier um
wahrhaftigen Gourmet Kaffee.
... hier zum weiterlesen mit Bildern
(Ich beabsichtige irgendwann - in 1 oder 2 Jahre - Japan zu besuchen und
ein wenig über die Kaffeekultur dort zu forschen, natürlich auch das
Noh-Theater zu erleben. Daher wäre ich froh über Hilfe oder Auskunft
diesbezüglich.)